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Jan Roar Leikvoll ist 1974 in Bergen, Norwegen geboren. Er lebt und schreibt auf der Insel Holsnöy, macht aber auch längere Schreibaufenthalte in Hamburg und Berlin. Sein erster Roman, „Eit vintereventyr“ („Ein Wintermärchen“) ist im Herbst 2008 im Verlag „Det Norske Samlaget“ erschienen. Der Roman bekam sehr gute Rezensionen.

Die Geschichte in “Ein Wintermärchen” findet in einem Arbeitslager statt. In einer rauen, brutalen Umgebung sehnt sich die Hauptperson nur nach Liebe. Seine Gedanken sind von der Hoffnung erfüllt, dass Liebe dort existiert wo Menschen sind, auch in einer Welt von Erschütterung und Grausamkeit.

Dies ist eine Geschichte von Wahnsinn und Abgrund, von Angst und Aufruhr. Zugleich handelt sie von Liebe und Sehnsucht, von der Auffassung, dass jeder Mensch er selbst sein sollte, um so seinen kurzen Weg auf Erden gehen zu dürfen.

Dies ist eine Geschichte darüber wie innere und äußere Ereignisse das Leben eines Menschen verändern können, wie sie ihm Kraft geben oder aber ihn zerstören können. Die Kritiker schrieben: Jan Roar Leikvoll hat einen Roman geschaffen, der im Leser noch lange nachhallen wird, insbesondere im Leser, der nicht nur Unterhaltung, sondern den „Erschütterungseffekt“ in der Literatur sucht (Bergens Tidende). Leikvoll hat mit seinem ersten Roman die literarische Meßlatte für sich selbst sehr hoch gelegt. Mit seiner nüchternen, gewandten Sprache ist der Roman ein durchschneiderner Erfolg (VG).

Der Schriftsteller hat trotz seiner Beschreibung von Demütigung und entsetzlichen Ereignissen, eine Hauptfigur mit Hoffnung und Weitblick geschaffen. Der Debutroman von Jan Roar Leikvoll (geb. 1974) überzeugt mit Stilsicherheit. Leikvoll hat seine literarische Ausbildung an der Akademie für Schriftsteller in Bergen abgeschlossen.

Tysk oversettelse: Irina Stefanova

A Winter Story / Eit vintereventyr
Published by Samlaget, 2008

The action in A Winter Story takes place in a work camp. In this brutal and raw environment the protagonist’s only desire is to be loved. He is obsessed with the thought that love exists where people are, regardless of the terrible things that happen.  This is a story about madness and mental abyss, about extreme anxiety, turmoil and fear. But also about love and longing, the notion that regardless of whom we are we should endeavour to be what we are, both in mind and body, in order to be allowed to be on this earth for some time.

This is a story about how both external and internal events can lift person up and make him strong, or destroy him.  The reviewers wrote: Jan Roar Leikvoll has written a novel that will reverberate for a long time within readers who seek literature not for relaxation, but for its shattering effect” (Bergens Tidende). “Leikvoll has upped the literary ante very high for his debut novel. Thanks to fine litheness and a sober, ominous language he succeeds”5 on the dice (VG).

The debut writer Jan Roar Leikvoll (b. 1974) has, despite his depiction of dreadfulness and humiliation, managed to give the main character hope and vision. A debutant with an assured style. Leikvoll has attended the writer’s academy in Bergen.

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